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Beijing 2008 - Verrat an der Olympischen Idee?

Beijing 2008, die XXIX. Olympischen Spiele der Neuzeit haben begonnen. Die ersten Medaillen werden vergeben, aber auch internationale Kritik und Boykottaufrufe werden immer lauter.

Die Jagd auf die Medaillen läuft, und alle machen mit - wirklich Alle? Vor allem weil in China die Menschenrechte verletzt und die Pressefreiheit einschränkt werden, gibt es immer wieder Diskussionen über einen Boykott der Olympischen Spiele. Unterdessen gibt es kuriose Berichte über die 29. Olympiade im Internet: “Das IOC muss mit Protest-T-Shirts leben”, titelt die Süddeutsche Zeitung und der SPIEGEL ONLINE berichtet über die Fälschung des offiziellen Videos beim Eröffnugsfeuerwerk. Über Kritik und Probleme, Menschenrechte oder Tibet-Politik berichtet die die freie Enzyklopädie Wikipedia ausführlich im Artikel: Olympische Sommerspiele 2008.

Auch bei realisr.com zeigt John456, wie ein Boykott für jeden einzelnen Fernsehzuschauer in Deutschland aussehen kann! Mit seinem Projekt Olympiaboykott durch Abmeldung ruft er dazu auf, sein Fernsehgerät bei der GEMA abzumelden und so die Übertragung der Olympischen Spiele durch einen Fernsehverzicht zu boykottieren. Auf der Projektseite wird bereits rege über die Aktion und andere Alternativen zum Boykott oder weiteren Protest diskutiert. Jeder kann mitmachen und seine Stimme dafür abgeben.

Aktive Projekte und Protest können den Verantwortlichen im IOC, den Veranstaltern oder den Fernsehsendern in aller Welt zeigen was sie von Doping, Zensur und der Verletzung der Menschenrechte halten.

Während 11 000 Sportler und Athleten in 302 olympischen Wettkämpfen um die Medaillen kämpfen nimmt auch die Zahl der Olympia kritischen Blogs und Demonstrationen zu. Aber auch China als Veranstalter der 29. Olympischen Spiele wehrt sich gegen die Boykottaufrufe: